Texte-Lounge
kreative, spirituelle und schamanische Texte

Über die verletzte Weiblichkeit, die Tränen der Erde und über die Untrennbarkeit des männlichen und weiblichen Prinzips


 

 

Die Weiblichkeit ist genauso verletzt wie die Erde – und die Erde schreit!

Unsere Erde kann nur heilen, wenn die, über die Jahrhunderte verletzte Weiblichkeit, wieder heil ist. Die Seele der Erde ist weiblich und weint bittere Tränen. Die Verschmutzung der Böden und der Gewässer, der Raubau der Wälder, Tiere und Pflanzen ziehen sich immer weiter zurück oder verschwinden ganz. Die Meere leiden und wehren sich mit Überflutungen und Tsunamis, die Gletscher schmelzen, Vulkane brechen aus, die Erde kocht, Erdbeben setzen unübersehbare Zeichen. Der Mensch trifft die Erde an ihrer verletzlichsten Stelle, genau da, wo sie sich nur schwer wieder erholen kann. Die natürlichen Zyklen der Natur werden unterbrochen und die Ursprünglichkeit geht verloren. Macht, Gier und Geld reißen die Bodenschätze gnadenlos aus dem Bauch von Mutter Erde und graben tiefe Löcher in das Herz des Planeten. Wunden, die nicht heilen! Das, was uns ernährt, was uns Boden und Halt gibt, wird mit Füßen getreten und entbehrt der Liebe.

Tief drin, im Inneren der Frau, haben über die Zeiten ähnliche Verletzungen stattgefunden. Irgendwann war es nicht mehr angedacht, dass heilsames Wasser des weiblichen Pols die überschüssigen Flammen des Elementes Feuer, das dem männlichen Prinzip entstammt, löscht.
Verbrannte Erde – überall! Dabei - beide Prinzipien sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn die Weiblichkeit verletzt ist, kann sie auch die Männlichkeit nicht würdigen. Fatal!
Ein Ungleichgewicht, das mit viel Leid einhergeht!
Die Männlichkeit ihrerseits ist sich dessen zwar bewusst, leidet jedoch unbewusst mit.
Das Weibliche heilen, damit es wieder zu seinem Ursprung zurückfindet, das ist die große Aufgabe aller auf unserem Planeten.